Wie kommt es zur Cystinurie?Cystinurie ist ein genetischer Defekt der zu einer Funktionsstörung bei bestimmten Proteinen führt, die dafür verantwortlich sind, dass Cystin in der Niere nicht ausgeschieden sondern wieder zurück in den Blutkreislauf transportiert wird. Es gibt verschiedene Proteine, die für diese Aufgabe zuständig sind. Je nachdem welches Protein durch einen genetischen Defekt geschädigt ist, kommt es zu unterschiedlichen Formen der Cystinurie. So wird Cystinurie auch bei anderen Hunderassen wie z.B. beim Neufundländer beschrieben. Die Cystinurie des Neufundländers beruht aber auf einem anderen genetischen Defekt als die des Irish Terriers.
Quelle: Prof. Irene Sommerfeld-Stur
Cystinurie bei anderen Hunderassen und auch beim Menschenleider kommt diese Erkrankung auch bei anderen Rassen vor. Auch wir Menschen können eine Cystinurie bekommen. beim Menschen unterscheidet man TypI udn Typ II Da diese Seite umfassen informieren möchte. Stellen wir Ihnen auch diese Dinge hier vor. Die Neufundländer sind schon sehr weit gediehen - sie haben eine DNA-Markertest - der über das Labor Laboklin gemacht werden kann. Seit Einführung dieses Test ist die Cystinurie fast zurückgegangen, man spricht von unter 1 %. Die 1% kommen daher, das wenn man solche Test verpflichtet über den zuchtverband einführt - einige Zuchthunde haben noch den sogenanten Bestandschutz - also sie können ungetestet gedeckt werden. Prof. Giger ist auch bei den Scottish Derrhounds aktiv Quelle: Irish Cystin Team
Was sind COLA’sQuellen: Prof. Irene Sommerfeld-Stur
Der Funktionsausfall eines dieser Proteine führt nun dazu, dass nicht nur Cystin, sondern auch die anderen drei Aminosäuren im Übermaß mit dem Urin ausgeschieden werden und daher auch im Übermaß im Urin nachweisbar sind. Im Gegensatz zu Cystin sind die drei anderen Aminosäuren aber im Urin gut löslich, so dass es auch bei hoher Konzentration nicht zu einer Bildung von Sediment oder Steinen kommen kann.
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